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Gesundes Wohnen
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Verfasser: thermometer-direkt - zeige alle Ratgeber von thermometer-direkt
15.01.2013
Schimmelbefall in Wohnungen ist die Folge feuchter Gebäudeteile, oft hervorgerufen durch erhöhte Raumluftfeuchte in der kalten Jahreszeit. Schimmelpilze können, bei stark abwehrgeschwächten, vorerkrankten Menschen, zu schweren systemischen Infektionen führen.
Um sicher zu sein, dass man mit seinem Wohnklima Schimmelentstehung vermeidet und nicht etwa fördert, lohnt sich während der Heizperiode die Beobachtung eines Thermo-Hygrometers in der Wohnung. Die Luftfeuchte lässt sich dann leicht durch Zufuhr trockener Frischluft regulieren.
Grundsätzlich: Kalte Luft kann weniger Luftfeuchte aufnehmen als warme Luft.
Gutes Beispiel:
Im Bad, man duscht bei geschlossenem Fenster, mit der Zeit beschlägt der Raum mit Feuchtigkeit, je nach Länge der Duschzeit mehr oder weniger. Das kann man am besten am Spiegel sehen, die Wände sind aber im gleichen Maß mit Feuchtigkeit beschlagen.

Nun sollte man das Fenster öffnen, dadurch strömt kältere Luft von außen herein, erwärmt sich, und nimmt so die Feuchtigkeit auf und trägt diese nach draußen. Das Ergebnis sieht man wieder beim Spiegel am schnellsten, der ist in kurzer Zeit wieder frei.

Ist man zuhause, und vielleicht auch mit mehreren Personen, merkt man nach gewisser Zeit, dass die Luft schlecht ist und auch evtl. zu warm, jetzt auch kräftig lüften, am Besten wieder Querlüften, für ca 3-5min. Auch wenn es im Winter kurzfristig etwas kühler wird, wenn die Fenster wieder geschlossen sind, wird man merken, wie schnell sich die frische Luft wieder erwärmt. So spart man auch Energiekosten, weil sich verbrauchte, mit viel Partikeln versetzte Luft, nur noch schwer erwärmt.
Sitzt man längere Zeit ruhig an einem Ort in der Wohnung, z.B. beim Fernsehschauen, merkt man oft, es wird kälter, obwohl die Temperatur nicht gesunken ist, dass ist das beste Beispiel für Lüften. Sie Merken wie es danach wieder wärmer ist.
Richtiges Lüften,
1. Fenster nie auf Dauer gekippt lassen, das macht die Umgebungswände kalt, die sich nicht so schnell wieder erwärmen, hier kann sich dann später die Feuchtigkeit der Luft niederschlagen und eventuell Schimmel bilden.
2. Wenn man zu Hause ist, etwa stündlich lüften, in der Übergangszeit ca 5min im Winter 2-3min.
3. Ist man den ganzen Tag oder eben länger nicht zu Hause, vor dem Weggehen Querlüftung (mehrere Fenster + Türen zwischen den Zimmern öffnen) 5min., nach dem Wiederkommen ebenfalls wieder so lüften.
Feuchtebelastung direkt rauslüften
Feuchteentwicklung in Bad oder Küche stets direkt nach draußen und nie in die Wohnung abführen.
Auch bei Regen und Nebel lüften! Kalte Herbst- oder Winterluft ist immer trockener als die Luft in unseren Wohnungen. 100% feuchte Kaltluft enthält nur einen Bruchteil des Feuchteinhalts warmer, verbrauchter Zimmerluft!
Kalte Luft kann nur wenig Feuchte aufnehmen. Selbst wenn Kaltluft bei Regen oder Nebel 90-100% feucht ist: aufgeheizt in der Wohnung ergibt sich daraus trockene Warmluft mit ca. 30% Feuchte, die wieder neue Wohnfeuchte bis zu 50-60% aufnehmen kann. Damit es nicht mehr wird, muss erneut gelüftet werden.
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Bewohn-Bar.de, Affalterbach
MS Wohnstudio GbR, Winhöring
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